{"id":510,"date":"2026-07-27T18:03:52","date_gmt":"2026-07-27T18:03:52","guid":{"rendered":"https:\/\/fian-the-bard.com\/?p=510"},"modified":"2026-10-11T17:22:01","modified_gmt":"2026-10-11T17:22:01","slug":"the-echo-of-the-night","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fian-the-bard.com\/de\/the-mistwood-lore\/the-echo-of-the-night\/","title":{"rendered":"Part 1 &#8211; Das Echo der Nacht"},"content":{"rendered":"<div tabindex=\"0\" role=\"article\" data-tabster=\"{&quot;groupper&quot;:{&quot;tabbability&quot;:2},&quot;focusable&quot;:{}}\" data-content=\"ai-message\" data-testid=\"ai-message\" aria-labelledby=\"GJjz7HbDrNRvMGmDUyLxD-author\">\n<div data-testid=\"ai-message-body\">\n<div id=\"GJjz7HbDrNRvMGmDUyLxD-content-0\">\n<div data-testid=\"backstage-chats\">\n<div tabindex=\"0\" role=\"article\" data-tabster=\"{&quot;groupper&quot;:{&quot;tabbability&quot;:2},&quot;focusable&quot;:{}}\" data-content=\"ai-message\" data-testid=\"ai-message\" aria-labelledby=\"WsVCAXmdVwrWBcRtL914j-author\">\n<div data-testid=\"ai-message-body\">\n<div id=\"WsVCAXmdVwrWBcRtL914j-content-0\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-208 \" src=\"https:\/\/fian-the-bard.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/fian-tavern.png\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"254\" srcset=\"https:\/\/fian-the-bard.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/fian-tavern.png 475w, https:\/\/fian-the-bard.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/fian-tavern-300x292.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/p>\n<p class=\"paragraph blockquote ng-star-inserted\" data-start-index=\"875\"><span class=\"ng-star-inserted\" data-start-index=\"875\"><em>\u201eTretet n\u00e4her, Reisende, und w\u00e4rmt eure Pfoten an der Glut meines Feuers. Der Nebelwald ist heute Nacht dicht, und der Wind tr\u00e4gt den eiskalten Atem der Wildnis mit sich<\/em><\/span><em><span class=\"ng-star-inserted\" data-start-index=\"1044\">. <\/span><\/em><em><span class=\"ng-star-inserted\" data-start-index=\"1044\">Doch wir sitzen hier sicher und warm in unserer geliebten Taverne bei D\u00e4mmerlicht, <\/span><span class=\"ng-star-inserted\" data-start-index=\"1086\">umgeben von euren Gef\u00e4hrten. <\/span><span class=\"ng-star-inserted\" data-start-index=\"1153\">\u00a0Ihr trinkt euren Pine-Met und f\u00fchlt euch geborgen. <\/span><span class=\"ng-star-inserted\" data-start-index=\"1205\">Doch wisst ihr, was mit jenen geschieht, die sich in ihrer eigenen Eitelkeit verlieren? Mit jenen, die den Wald betreten, ohne die Demut zu kennen, und glauben, sie k\u00f6nnten die Natur mit Arroganz und gezogenen Klingen bezwingen? Die Natur t\u00f6tet sie nicht einfach. Nein, meine Freunde, das w\u00e4re wahrlich zu einfach\u2026<\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"paragraph blockquote ng-star-inserted\" data-start-index=\"875\"><em><span class=\"ng-star-inserted\" data-start-index=\"1205\">Wer die M\u00e4chte des Waldes eitel herausfordert, f\u00e4llt in das <\/span>Echo der Nacht<span class=\"ng-star-inserted\" data-start-index=\"1560\">:<\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"paragraph blockquote ng-star-inserted\" data-start-index=\"875\"><em><span class=\"ng-star-inserted\" data-start-index=\"1560\">Ein d\u00fcsterer Ort fern von jeder Zeit,wo ein endloser Kreis aus Traum und Schmerz herrscht, ein Ort, wo verirrte Seelen so lange in den Tr\u00e4umen ihrer selbst verzweifeln, bis sie bereit sind, ihr Schicksal zu akzeptieren. <\/span>Dieser Ort ist ief im Herzen der unendlichen Nebel, dort wo nirgens ein Feuer zu brennen vermag, und die Seelen zwischen Traum und Wirklichkeit umherirren und sich selber suchen.\u00a0 <span class=\"ng-star-inserted\" data-start-index=\"1717\">Und im Herzen dieser Nebel aus Tr\u00e4umen, dort wartet er \u2013 was ein Reisender dort findet in seinen Tr\u00e4umen zwischen Leben und Tod, vermag ich nicht zu sagen, in unserer Geschichte war es ein einfach ein Schmied<\/span><span class=\"ng-star-inserted\" data-start-index=\"1717\">.\u00a0 <\/span><span class=\"ng-star-inserted\" data-start-index=\"1922\">H\u00f6rt gut zu und lasst meine Laute euch die Warnung von Boraida erz\u00e4hlen \u2013 einem Wanderer, der vergessen hatte, wer er war, und lernen musste, seine eigenen Lumpen im Feuer zu verbrennen, um dem Echo der Nacht zu entkommen\u2026\u201c<\/span><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h3 data-start-index=\"875\">Before we start, do you also have in \u2026 ENGLISH?<\/h3>\n<h3 data-start-index=\"875\">Shure, my friend, follow this link: <a href=\"https:\/\/fian-the-bard.com\/the-mistwood-lore\/the-echo-of-the-night\/\">Echo of the Night<\/a><\/h3>\n<\/div>\n<\/div>\n<hr \/>\n<p>\u201eWie ist das eigentlich passiert? Wo bin ich \u00fcberhaupt?\u201c, dachte Boraida schaute sich um\u2026 Das letzte, woran er sich erinnerte, war, ja, eine Art von Ruck oder Sto\u00df und nun war er hier. Das einzige Problem ist: Was war \u201ehier\u201c?<\/p>\n<p>Boraida sah sich noch genauer um\u2026<\/p>\n<p>Ein Wald \u2013 Und Nein, er erinnerte sich nicht mehr an diesen Ort. Er fluchte, wahrscheinlich ist ein Ast vom Baum gefallen, und hat ihn getroffen. Und jetzt kann er sich nicht mehr erinnern. Ja genau, das wird es sein! Blo\u00df\u2026 was macht man, wenn man in einem dunklen Wald sich pl\u00f6tzlich nicht mehr erinnern kann, woher man kam oder wo man hin wollte? Schlie\u00dflich kam er zum Schluss, dass er dieses R\u00e4tsel wohl jetzt nicht l\u00f6sen wird und er auf den Sonnenaufgang warten sollte. Jetzt in Panik irgendwo hin zu laufen bedeutet, den Pfad zu verlassen, und das w\u00e4re mit Sicherheit falsch. So suchte er sich einen versteckten Ort am Wegesrand, und legte sich schlafen.<\/p>\n<p>Alptr\u00e4ume qu\u00e4lten ihn die kurze Zeit, die er wohl schlief.<\/p>\n<p>Schatten fielen \u00fcber ihn her, irgendjemand rief etwas, immer wieder war da dieses helle Knacken, Blitzen oder Leuchten! Und dann\u2026 Blut! So endlos viel Blut! Boraida schreckte hoch aus dem Alptraum. Etwas hatte ihn GESTOCHEN! Im Traum! So etwas\u2026 so etwas gab es doch gar nicht, im Traum hat man niemals Schmerzen, nicht einmal in einem Alptraum, das wei\u00df doch jedes Kind!<\/p>\n<p>Instinktiv schaute sich Boraida die Stelle an, und da war sie, die Stichwunde aus dem grausamen Traum. Er nahm sein Messer in die Hand und schaute sich um. \u201eWer ist da?!\u201c, rief er w\u00fctend, \u201eWer immer du bist, du<br \/>\nwirst diesen Ort nicht mehr lebend verlassen, du Feigling!\u201c<\/p>\n<p>Niemand antwortete.<\/p>\n<p>Und dennoch: Irgendetwas stimmte hier nicht! Nicht einmal ein Tier schien hier zu sein. Lediglich der fr\u00fchen Morgenstunden unwirkliches D\u00e4mmerlicht und ein toter Wald, sonst nichts. Wieso war ihm das vorhin nicht aufgefallen? Fr\u00f6stelnd viel sein Blick auf die Klinge, und er bemerkte ein paar Tropfen frisches Blut an ihr. \u201eDas kann doch nicht wahr sein\u2026\u201c Fassungslos betrachtete er das Messer,\u00a0und ein kalter Schauer lief ihm den R\u00fccken hinunter. So sa\u00df er endlos erscheinende Stunden und wagte nicht, noch einmal ein zu schlafen. Was war geschehen, das er hier an diesem verfluchten Ort gelandet war?<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich stieg Panik in ihm auf, befahl ihm zu rennen. Egal wohin, Hauptsache weg von hier!<\/p>\n<p>Irgendwann \u2013 er wusste nicht wann \u2013 kam Nebel auf, und die ersten Sonnestrahlen blitzten durch die ersten Zweige. Er schaute sich um, und fand einen kleinen Pfad, der sich durch den Wald bahnte. Boraida atmete auf. Endlich ein Weg. Wo ein Weg ist, da ist auch ein Haus. Irgendeine andere Seele, welche er nach dem Weg aus diesem Wald fragen k\u00f6nnte. Erleichtert atmete er durch machte sich auf, dieser Schauerm\u00e4r ein Ende zu bereiten.<\/p>\n<p>Stunden vergingen.<\/p>\n<p>Der Weg wandte sich wie eine Schlange durch die sanften H\u00fcgel und T\u00e4ler, immer wieder schien es derselbe Baum am Wegesrand zu sein, wie im Tal zuvor. Kein Tier zu h\u00f6ren, nicht einmal eine Fliege summte ihr Lied.<\/p>\n<p>Nur diese geisterhafte Stille.<\/p>\n<p>Und dann dieser Nebel, der sich in den B\u00e4umen verfangen hatte und seltsame Gestalten bildete \u2026<br \/>\n\u201eVerdammt, das ist blo\u00df ein Wald wie jeder andere, jetzt rei\u00df dich mal zusammen!\u201c schrie Boraida \u00e4rgerlich zu sich selbst. \u201eNur ein Wald, nichts weiter! Davon hast du schon mehr als einen durchwandert.\u201c Wie eine Rasierklinge durchschnitt seine Stimme die nebelgeschw\u00e4ngerte Luft, trieb hinaus und wurde\u00a0verschluckt. Strafend schien die Stille ihm Schelte zu hei\u00dfen, die Ruhe gest\u00f6rt zu haben.<\/p>\n<p>Schweigend und einsam lief Boraida weiter durch den Wald, h\u00f6rte nichts als seine eigenen Fu\u00dfstapfen. Hinter sich sah er, wie die Sonne den Himmel in ein Meer von Purpur f\u00e4rbte und dann verschwand. Die zweite Nacht in dieser unwirklichen Wildnis begann. Bis tief in die Nacht folgte er dem Weg, bis er einfach nicht mehr weiter konnte. Er a\u00df sein letztes St\u00fcckchen Brot und trank den letzten Tropfen Wasser, den er noch bei sich hatte. \u201eAuf dich, Tod\u201c, prostete er in die Luft, \u201eIch wette, du hast mich wohl gefunden!\u201c Danach legte er sich schlafen, und beschloss, auf den Tod zu warten.<\/p>\n<p>Alptr\u00e4ume sch\u00fcttelten ihn, \u2026<\/p>\n<div id=\"WsVCAXmdVwrWBcRtL914j-content-0\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-209 size-large\" style=\"font-size: 16px;\" src=\"https:\/\/fian-the-bard.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ghost_smithy-1024x248.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"155\" srcset=\"https:\/\/fian-the-bard.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ghost_smithy-1024x248.png 1024w, https:\/\/fian-the-bard.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ghost_smithy-300x73.png 300w, https:\/\/fian-the-bard.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ghost_smithy-768x186.png 768w, https:\/\/fian-the-bard.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ghost_smithy-1536x372.png 1536w, https:\/\/fian-the-bard.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ghost_smithy.png 1998w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<\/div>\n<p>Da war wieder dieses Donnergrollen, irgend jemand schrie etwas und dann blitzte es, gefolgt von einem sengenden Schmerz in seinem Bein. Von Angst und Panik ergriffen schreckte er hoch. Panisch schaute er nach seinem Bein, doch dort war nur eine Narbe von einer Verletzung, an die er sich nicht erinnerte. Aber der sengende und gl\u00fchende Schmerz aus dem Traum verfolgte ihn weiter, er traute sich nicht, ein zu schlafen. Stattdessen dachte er nach. Warum hatte er solche Tr\u00e4ume? So sa\u00df er den Rest der Nacht an einem Baum am Wegesrand und beobachtete, wie der Fr\u00fchnebel aufzog und die Sonne ank\u00fcndigte.<\/p>\n<p>DING\u2026 DING \u2026 DINGDING \u2026 ZSCH\u2026<\/p>\n<p>Boraida schaute auf und rieb sich den Schlaf aus den Augen. Klingt fast wie das vertraute H\u00e4mmern aus einer Schmiede. Aber hier drau\u00dfen? Mitten in der Wildnis? Vielleicht tr\u00e4umt er ja auch, der Beweis mit dem Schmerz funktioniert ja hier auch nicht. Irgendwo links von ihm, im Wald, war das Ger\u00e4usch. Boraida dachte nach, sollte er es riskieren, den Weg zu verlassen? Hunger und Durst erleichterten es ihm, eine Antwort zu finden. So schlug er sich in die B\u00fcsche, und lief zu dem Ger\u00e4usch. Ding \u2026 Ding \u2026 Um ihn schloss sich der Nebel zu einem undurchdringlichen und unheimlich wabernden Wall.<\/p>\n<p>Das Ger\u00e4usch wurde lauter.<\/p>\n<p>\u201eHallo? Ist da jemand?\u201c Boraida bahnte sich seinen Weg durch das unerbittliche Unterholz. \u201eBitte, ich bin nur ein Wanderer, der sich verlaufen hat!\u201c Da h\u00f6rte das H\u00e4mmern auf und eine Stimme antwortete: \u201esind wir das nicht alle?\u201c Boraida kam n\u00e4her und sah sich um. Kein Pfad f\u00fchrte zu der Schmiede, sie schien wirklich einsam und verlassen mitten in diesem Wald zu stehen, umgeben von einer undurchdringlich wirkenden Nebelmauer.<\/p>\n<p>\u201eBitte\u201c, fragte er, \u201ewo ist das n\u00e4chste Dorf?\u201c Der Schmied schaute seinen Gast an: \u201eAber du bist doch<br \/>\neben erst hier angekommen, warum so viel Eile?\u201c Mit diesen Worten h\u00e4mmerte er wieder auf seinem Amboss\u00a0und f\u00fchrte seine Arbeit fort. DING\u2026 DING\u2026 \u201eIch m\u00f6chte Euch ja wirklich nicht auf die Nerven fallen, aber\u2026\u201c fing Boraida an, da unterbrach ihn der Schmied knapp: \u201eIch bin gerade an einer kritischen Stelle!\u201c und h\u00e4mmerte dann eine Weile schweigend vor sich hin. Schlie\u00dflich betr\u00e4ufelte er sein Werk mit \u00d6l und hielt es stolz in die H\u00f6he: \u201eUnd? Wie findest du es?\u201c \u201eNa ja, es ist\u2026\u201c Boraida suchte nach einem passenden Wort. Das Ding sah aus wie ein zerknittertes Papier oder ein vertrocknetes Blatt. Aber mit Sicherheit nicht wie das Werk eines Meisterschmieds. \u201eGenau!\u201c sagte der Schmied, \u201ees ist alles, was man braucht.\u201c Damit legte er den Schmiedehammer beiseite und ging in Richtung H\u00fctte.<\/p>\n<p>\u201eGuter Mann\u201c, fing Boraida an, \u201eich m\u00f6chte wirklich nicht unh\u00f6flich sein, aber wo ist das n\u00e4chste Dorf? Ich muss dringend\u2026\u201c Der Schmied drehte sich pl\u00f6tzlich um und fragte mit eisigem Blick: \u201eM\u00fcssen? Gestern Abend hast du gar nichts mehr vor gehabt und jetzt musst du auf einmal wieder?\u201c Boraida sp\u00fcrte, wie in ihm der Zorn aufstieg: \u201ePass mal auf, V\u00e4terchen, es ist mir v\u00f6llig egal, wer du bist, aber du sagst mir jetzt sofort wo das n\u00e4chste Dorf ist, oder\u2026\u201c \u201eOder was?\u201c Der alte Schmied schaute ihn erwartungsvoll an.<\/p>\n<p>Unvermittelt drehte er sich wieder um und kicherte wirr: \u201eIch wei\u00df, was ich jetzt mache. Ich gehe jetzt einfach erstmal was essen. Ich habe richtig Hunger.\u201c Boraida st\u00fcrzte sich von hinten mit gezogenem Messer auf den Schmied und schrie: \u201eDu verdammter Hundesohn, dir zeig ich, was es bedeutet, mich zu veralbern! DU warst es, der mich beobachtet hat und das schon die ganze Zeit! Ich wusste es doch!\u201c Mit diesen hasserf\u00fcllten Worten bohrte sich die Klinge in den K\u00f6rper des Schmieds. Er riss sich mitsamt dem Messer los. Boraida nahm instinktiv den gro\u00dfen Schmiedehammer und schlug voller Hass nach dem Kopf. Ein Knacken \u2013 Nach endlos erscheinenden Sekunden sackte der Schmied langsam und lautlos fl\u00fcsternd in sich zusammen.<\/p>\n<p>Eine geisterhafte Stille waberte in diesem Augenblick in der Luft, greifbar und doch ohne Substanz. Boraida fr\u00f6stelte. Irgendwie kam ihm dieses Bild bekannt vor, hatte er das schon einmal erlebt? Nat\u00fcrlich, in seinem Traum! Ein Stich, ein Knacken, Lichtblitze und \u2026<\/p>\n<p>Eiskalt lief ihm der Gedanke den R\u00fccken hinunter.<\/p>\n<p>Eilig durchsuchte er die H\u00fctte des Schmieds, nahm die Lebensmittel an sich, und rannte so schnell er konnte hinaus in den Nebel in Richtung des Weges. Blo\u00df weg von diesem verfluchten Ort! Nach kurzer Zeit fand er den alten Weg wieder und setzte seinen Weg fort. Er drehte sich auf diesem seltsamen Weg nicht einmal mehr um. \u201eBoraida, wo bist du da nur rein geraten?\u201c Auch dieses Mal antwortete lediglich diese\u00a0unwirkliche Stille\u2026<\/p>\n<p>Er teilte sich die Verpflegung sorgf\u00e4ltig ein, doch nach endlosen Tagesm\u00e4rschen neigte auch sie sich dem Ende. Der Weg jedoch schien endlos zu sein. Die Zeit verging nur langsam. Boraida wusste schon lange nicht mehr, wie lange er unterwegs war. Schon vor Tagen war ihm das letzte Wasser und Brot ausgegangen\u00a0und der trostlose Waldweg lief immer weiter vor sich hin. Tags\u00fcber diese greifbare Stille und des Nachts sch\u00fcttelten ihn grausame Alptr\u00e4ume. Eine Weile dachte er dar\u00fcber nach, wer er wirklich war und was er wohl vergessen hatte, als er vor so endlos langen Tagen und N\u00e4chten hier mitten im Wald aufgewacht war. Aber nun wurde es ganz allm\u00e4hlich unwichtig, denn nur er war da. Ganz alleine und einsam. Als seine erbeuteten Lebensmittel zur Neige gingen, teilte er sie erneut ein, doch es half nichts.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"min-h-[calc(100%-56px)] flex shrink-0 flex-col\" data-testid=\"highlighted-chats\">\n<div tabindex=\"0\" role=\"article\" data-tabster=\"{&quot;groupper&quot;:{&quot;tabbability&quot;:2},&quot;focusable&quot;:{}}\" data-content=\"ai-message\" data-testid=\"ai-message\" aria-labelledby=\"aeYKAcxvuBbuS9B9bHhAY-author\">\n<div data-testid=\"ai-message-body\">\n<div id=\"aeYKAcxvuBbuS9B9bHhAY-content-0\">\n<hr \/>\n<p><em>\u201eMeine Freunde, ich entbiete Euch meine Gr\u00fc\u00dfe, auch ein Barde muss sich die Kehle etwas befeuchten, um euch weiterhin Geschichten erz\u00e4hlen zu k\u00f6nnen! Aber seid unbesorgt, wir machen gleich weiter!\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Er verbeugte sich dem\u00fctig vor seinem applaudierenden Publikum und legte seine Laute beiseite. \u201eWas f\u00fcr ein sch\u00f6ner Abend \u2026\u201c, murmelte er leise vor sich hin, w\u00e4hrend er zur Bar ging.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eTretet n\u00e4her, Reisende, und w\u00e4rmt eure Pfoten an der Glut meines Feuers. Der Nebelwald ist heute Nacht dicht, und der Wind tr\u00e4gt den eiskalten Atem der Wildnis mit sich. Doch wir sitzen hier sicher und warm in unserer geliebten Taverne bei D\u00e4mmerlicht, umgeben von euren Gef\u00e4hrten. \u00a0Ihr trinkt euren Pine-Met und f\u00fchlt euch geborgen. Doch &#8230; <a title=\"Part 1 &#8211; Das Echo der Nacht\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/fian-the-bard.com\/de\/the-mistwood-lore\/the-echo-of-the-night\/\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Part 1 &#8211; Das Echo der Nacht\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_locale":"de_DE","_original_post":"https:\/\/fian-the-bard.com\/?p=207","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-510","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-the-mistwood-lore","de-DE"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fian-the-bard.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/510","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fian-the-bard.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fian-the-bard.com\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fian-the-bard.com\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fian-the-bard.com\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=510"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/fian-the-bard.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/510\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fian-the-bard.com\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=510"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fian-the-bard.com\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=510"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fian-the-bard.com\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=510"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}