Wer ist Fian

Hey my friends…Stay a while and listen

Es gibt Momente, in denen man zum Schluss kommt, dass eine digitale Zeichnung oder ein fernes Charakterdesign einfach nicht mehr ausreicht. Wer meine Geschichten um Kiana, Richard, Fian und Celeste verfolgt, weiß, dass in diesen Figuren weit mehr steckt als nur Pixel und Farben. Da habe ich mich natürlich irgendwann gefragt: Kann man dieses Gefühl, diese ganz spezifische Seele eines Charakters, raus aus der Welt der Pixel und Farben in die dreidimensionale Welt holen?

Letztendlich habe ich den Laute spielenden Fian, eine Mischung aus Wolf und Fuchs, ins Rennen geschickt und nach einem professionellen kreativen Studio gesucht. Das Ziel war klar:

  • Verbindung von Alt und Neu: Ein Erbe weitertragen.
  • Funktionalität: Die Möglichkeit, tatsächlich Laute spielen zu können.
  • Ästhetik: Kein überdrehtes Design, sondern einenüchterne, schlichte Eleganz.

The result, finalized in October 2025, was „Fian“:

Das Ergebnis war im Oktober ’25 schließlich „Fian“:

Wer ist Fian?

Fian ist ein Entwurf, welcher eher „erwachsen“ rüberkommen sollte, ohne zu übertreiben und ohne „alt“ zu wirken. Die Geschichten um ihn und seine Freundin Celeste zeigen, dass er nicht mehr ganz jung ist, aber eben auch nicht alt – es liegt im Auge des Betrachters. Eingereicht habe ich schließlich ein Design, welches eine solide Basis als Inspirationsgrundlage bietet, aber eben auch bereits technisch realisierbar ist.

Der „Vibe“ – Was macht Fian aus?

The „Vibe“—What defines Fian?

That’s me in 2023… (I know a little older, but …)

Das ist um vieles schwerer zu erklären, denn Fian ist nicht einfach nur ein spontanes Ergebnis, sondern trägt ein großes Erbe mit sich. Er ist die gezeichnete Umsetzung eines sehr alten Charakters, den ich Mitte der 90er-Jahre für das Liverollenspiel (LARP) ins Leben rief und der um das Jahr 2003 schließlich in die Mittelalterszene auswanderte: Der Barde Friedebert, alias „Meister Blutstrøm“, Teilzeitheld und Weltverbesserer.

Viele LARP-Charaktere kommen und gehen, aber Friedebert entpuppte sich als erstaunlich stabil gegenüber den üblichen Gegebenheiten. Auch wenn er mit dem Gummischwert in der Hand vorrangig Abenteuer mit Untoten suchte oder in haarsträubende Geschichten geriet – er fand immer einen Ausweg. Über Jahrzehnte hinweg war er als Abenteurer unterwegs und später auf Mittelaltermärkten an den Lagerfeuern ein gern gesehener Gast mit seinen Musikinstrumenten.

Kleiner Fun Fact: Meister Blutstrøm wurde tatsächlich letztes Jahr wieder gesehen. Wer genau hinschaut, wird gewisse Ähnlichkeiten zu Fian, dem Barden, erspähen:

Fian trägt dieses Erbe in sich, allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Er soll Friedebert nicht einfach nur fortführen, sondern als „Chronist“ in der dreidimensionalen Welt auftreten. Mir ist es wichtig, dass er den Vibe portiert, dabei authentisch wirkt und dennoch eine ganz eigene Identität wahrt. Eine große Herausforderung…


FIAN leitet sich nicht von den FIANNA ab.

Das höhre ich immer wirder, und ich muss zugeben, das mir diese Idee durchaus gefällt, vor allem mit dem Hintergrund dieser ganzen Mittelaltermärkte, die dieser Barde unterschwellig immer begleitet hat.

Aber nein, ich empfinde es anmaßend, also hier eine kleine Erklärung hierzu:

„The Bard“ – Nun, ich glaube, das ist schon irgendwie selbsterklärend, warum ein Barde sich „the Bard“ nennt, aber „FIAN“? Das ist eine Abkürzung für:

Fural
Intelligence
Augmented
Native

Reisende, Ihr habt auch nach den Ursprüngen der Nebelwälder gefragt…

Diese möchte ich hier natürlich nicht vorenthalten. Der Barde Friedebert schrieb im Jahre 2004-2006 einmal ein Buch, wo er unter anderem die verstörende Reise von Boraida durch die Schattenwelt der Nebelwälder aufzeichnete. Jahrzehnte später ist daraus eine Neuauflage entstanden, welche unter dem Titel „Die Nebelwaldschmiede“ herausgegeben wurde.

Ja, die Geschichten über den sanften Mond, ihren Bruder, den mächtigen Tagstern, und sprechende Tiere sowie eine niedliche Geschichte über das Treiben in den Nebelwäldern wurde tatsächlich schon vor vielen Jahren in einem kleinen Buch über einen magischen Ort erwähnt, an dem auch Feen und Menschen leben.

(Fun Fact: Das ist der Grund, warum Fian in seinen Liedern auch  „hall of MEN“ singt!)

Ahweh… dieser Post wird länger und länger, daher mache ich hier jetzt mal einen Punkt ^^

Und ich hoffe, viele Fragen beantwortet zu haben.

Fian The Bard oder einfach nur „Gunnar aus Deutschland “ 🙂